Die Ortsgemeinde

Dreis - Brück: lebendig - sprudelnd - aktiv

 

Geschichte:

Die Geschichte des Ortsteils Dreis geht nachweißlich bis ins 12. Jahrhundert zurück, der Ortsteil Brück wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt.

Früher gehörten die damals eigenständigen Orte Dreis und Brück zur Herrschaft der Grafen von Manderscheid als Besitzer der Grafschaft Kerpen und kamen später durch Erbteilung zum Herzogtum Arenberg. Dazu wird auch im Wappen Bezug genommen.

 

1974 folgte die Zusammenschließung der Gemeinden Dreis und Brück, nachdem man Brück der Verbandsgemeinde Kelberg zuordnen wollte. Es folgte eine Bürgerbefragung in Dreis und Brück, ob diese sich einen Zusammenschluss der beiden Orte vorstellen könnten. Annähernd 100 % der Gemeindemitglieder sprachen sich für einen Zusammenschluss aus. Nach kleineren Hindernissen erfolgte 1974 die Auflösung der Gemeinde Brück und die Eingliederung in die Gemeinde Dreis.
1977 trat die neue Gemeinde Dreis-Brück in Kraft.

 

Nennenswertes:

Erwähnenswert ist die Explosion der Dreiser Munitionsbude am 23. August 1945. Damals war es nicht unüblich, übrig gebliebene Munition, die vom 2. Weltkrieg stammte, zu entschärfen. Da viele Jugendliche keine Arbeit hatten und der Schulunterricht noch nicht wieder aufgenommen war, gingen an diesem Tag drei Jugendliche aus Dreis dieser „Beschäftigung“ nach. Es erfolgte eine gewaltige Explosion, wobei die Jugendlichen (Helmut Keul, Ernst Josef Probst, Werner Ullrich) umkamen.
Heute erinnert ein Kreuz in unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle an diesen tragischen Tag.

Auch in jüngster Vergangenheit wurde bzw. wird noch Munition, die laut Kampfmittelräumdienst von diesem Unglück stammt, im Bachlauf und in dessen Nähe gefunden.

 

Geographische Lage:

Die beiden Ortsteile mit einer Gesamtfläche von 1818 ha, liegen im Tal, durchzogen von 6 Bachläufen, umgeben von einigen Bergkuppen und insgesamt 820 ha Wald auf einer Höhe von: 520 m über NN Ortsmitte Brück, 477 m über NN Ortsmitte Dreis.

 

Ortsbeschreibung:

Verschiedene Klein- oder Großbetriebe stellen für den relativ kleinen Ort viele Arbeitsplätze zur Verfügung. Der größte Arbeitgeber mit ca. 145 Mitarbeitern ist die Nürburg Quelle. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine gefasste Heilwasserquelle, die für jedermann zugänglich ist.

Für eine gute Infrastruktur des Ortes ist auch gesorgt, denn von Getränkemarkt, Bank, Gaststätten u. Hotels bis zum Friseur ist alles vorhanden.

 

Durch die Aktivitäten der vielen verschiedenen Vereine und Arbeitskreise findet ein reges und vielseitiges Vereinsleben im Ort statt. Auch Brauchtums- und Mundartpflege wird in unserer Gemeinde praktiziert.

Touristische Attraktivitäten sind u.a. der südlich von Ort gelegene "Dreiser Weiher" (ein trockengelegtes Maar), das in seiner Entstehung auf vulkanische Tätigkeit zurückgeht. Durch die früheren Lavaauswürfe können noch heute rund um den "Dreiser Weiher" seltene Minerale wie z.B. Olevin, Augit und Glimmerschiefer gefunden werden. Für Wanderfreunde führt ein Rundweg um den "Dreiser Weiher". Die Region um den Dreiser Weiher gehört zu den Geopfaden der Vulkaneifel. Eine Wanderkarte mit verschiedenen Wanderwegen, ist in Geschäften, Gaststätten, Hotels, sowie bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.

Die Dreiser Burg, die im Jahre 1579 erbaut wurde, ist heute in Privatbesitz und wurde in ihrer äußeren Form vorbildlich wiederhergestellt.

Als Naherholungsgebiet für Angelfreunde und Spaziergänger liegt ein kleiner Stausee nahe am Waldrand.

Im Jahre 1997 wurde eine 433 Seiten umfassende Chronik erstellt und herausgegeben, in der man über alle hier kurz angesprochenen Themen und vieles mehr ausführlich bis ins kleinste Detail nachlesen kann.

Diese Chronik ist als Buch bei der Ortsgemeindeverwaltung Dreis-Brück käuflich zu erwerben.

 

Wappen der Gemeinde Dreis-Brück:

Das Wappen wurde von Friedbert Wißkirchen (Verbandsgemeindeverwaltung Daun) entworfen. Die Bezirksregierung Trier erteilte 1986 die Genehmigung zur Führung des Gemeindewappens.

Das Schildhaupt nimmt Bezug auf die geschichtliche Vergangenheit der Ortsgemeinde. Die früher selbständigen Orte Dreis und Brück gehörten zur Herrschaft der Grafen von Manderscheid als Besitzer der Grafschaft Kerpen und kamen später durch Erbteilung zum Herzogtum Arenberg. Die Herzöge von Arenberg führten in ihrem Siegel drei Rosen. Die Wappenfarben der Grafen von Manderscheid sind Gold und Rot.

Die schwarze Bogenbrücke im unteren Teil des Wappens soll den Ortsnamen Brück versinnbildlichen. Der darüber stehende Zweischalenbrunnen weist auf die Sprudelquellen ("Drees") hin, denen der Ortsteil Dreis seinen Namen verdankt. Mit der Brunnendarstellung wird ferner dokumentiert, dass sich in Dreis mit der "Vulkania-Quelle" eine staatlich anerkannte Heilquelle befindet.

 

 

letzte Aktualisierung
vom 12.04.2014

1. Mai 2014

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